Lagos in Portugal liegt an der Ostsüdspitze der Algarve.
Es war in meiner Jugend eine, von mir, oft besuchte Stadt. Von dort ging es oft weiter in die kleinen Fischerdörfer, wie z.B. „Salema“
Dort trafen wir sehr nette Zeitgenossen. U.a. einen alten Briten, der mit seiner Mofa (max. km/h= 30) von England angereist war.
Überhaupt gab es zu dieser Zeit sehr viele britische Urlauber, die sich aber damals noch jenseits der „Touristenströme“ in den kleinen portugiesischen Dörfern aufhielten.
In meiner Erinnerung waren sie alle komplett plem-plem und trugen weiß/blaue Kapitänsmützen – eine herrliche Zeit.

lagos.

Aber der Reihe nach:
Damals gab es eine nette Fahrkarte, die hieß Interrail. Ich glaube sie kostete so um die 250DM und mit ihr konnte man einen Monat durch Europa reisen, nur nicht im eigenen Land, das kostete extra.
Als ich zum ersten Mal in Portugal war, war das Land mal so eben auf dem Weg zur Demokratie. Ich glaube 3 Sommer war ich auf diese Weise unterwegs und neben England, Schottland und überhaupt dem Norden, war Portugal so etwas wie eine geheime Liebe von mir.
Das hing bestimmt damit zusammen, dass man neben den nordischen Ländern auch den Portugiesen eine gewisse Melancholie nicht absprechen kann.
Wer einmal einen richtigen Abend mit „Fado“ verbracht hat, wird wissen, was ich meine.
Lisboa ist immer noch eine der schönsten Städte der Welt, auch wenn das Feuer von 1988 große Teile der Altstadt zerstört hat.

Im Jahr 2009 waren wir (meine Liebe und ich), sozusagen im Andenken an gute, alte Zeiten, mal wieder in Lagos.

Die Stadt ist immer noch wunderschön – und hier sind die Bilder:

Stadtzentrum:

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Am alten Fischmarkt:

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Am wundervollen Strand der Stadt:

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Auf einer Kajaktour zu den Grotten:

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