Indianpoint Lake und der Isaak
feixx 21. Dezember 2009
Der erste Morgen beginnt klamm und frisch – und einsam.
Der Stau am Anfang des „Indianpoint Lake“ hatte uns etwas missmutig werden lassen.
Aber jetzt sind wir am Ende der Tageszulassung von Personen.
Die nächsten Menschen werden erst in etlichen Stunden hier auftauchen und somit sind wir allein. Wir frühstücken erst einmal und dann bekommen wir langsam, sehr langsam ein Gefühl für diese Welt.
Während unseres Hinfluges haben wir es schon bemerkt.
Hier gibt es Landschaften, die nicht durch den Menschen geprägt sind, bzw. scheinen.
Es ist für einen Europäer eine völlig neue Erfahrung über Wälder zu fliegen, die nicht die Bekanntschaft mit einem Lineal gemacht haben. Nun, das Lineal teilt natürlich nicht den Wald, aber die Besitzverhältnisse und somit das, wir zu Hause von oben an verschiedenen Bäumen in verschiedenen Parzellen sehen.
Wir machen uns auf den Weg. Gemächlich räumen wir unsere nassen Sachen zusammen und schippern den „Indianpoint Lake“ hinunter.
Am Ende des Sees folgt ein kurzes Stück Portage und dann sind wir im „Isaak“. Die Sonne kommt durch und gibt uns die Gelegenheit einige Sachen zu trocknen und Frischwasser zu besorgen. Der See ist, wie alle Seen dafür nicht geeignet. Wir bevorzugen daher die Schmelzwasserbäche zur Versorgung.
Hier geht es weiter…
- Keine Kommentare
